Leserbriefe
Taunerhüsli – aus Fehlern lernen
Wenn wir alles abreissen, bleibt nichts mehr übrig von unserer früheren «Rynacher-Kultur». Nur weil heute keiner (SVP?) mehr Verständnis aufbringt und keine Beziehung zum alten Dorf hat, können wir nicht alles entsorgen und den zukünftigen Generationen unwiederbringlich vorenthalten.
Ausserdem finde ich es traurig, was die Gemeinde in den vergangenen 20 Jahren mit dem «Taunerhüsli» gemacht hat, respektive eben NICHT gemacht hat. Gerade weil in den 70-er Jahren so viel «kaputt» gemacht wurde, sollte man aus den Bausünden etwas lernen. Wir sollten das Wenige, das noch glücklicherweise übrig blieb, erhalten, auch wenn oder gerade eben weil es das «Taunerhüsli» ist. Wollen wir einfach so weiter machen? Nachdem die Stiftung für Baselbieter Baukultur das Patronat für das «Taunerhüsli» übernehmen will, würde es die Gemeinde nicht einmal etwas kosten.
Als Fürsprecherin vom «Taunerhüsli» möchte ich an Euer Gewissen appellieren: Überlegt Euch gut, ob Ihr zu diesem Kulturmord JA oder NEIN sagen wollt!
Wenn man für Kultur nicht viel übrig hat, bleibt nicht viel Kultur übrig!
Wetter:
Reinach 20°

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